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Gasnetz

Die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH betreibt das Gasnetz zur Gasversorgung des Stadtgebietes und weiterer Ortsteile wie Altenhausen, Hohenbachern und Pulling und die Ortschaften Marzling und Langenbach.

Die Erdgasversorgung existiert in Freising seit 1975. Vorher wurde Freising mit Stadtgas aus München versorgt. Heute ist Erdgas Südbayern GmbH (ESB) Vorlieferant, der bereits odoriertes Erdgas mit ca. 10 bar Druck liefert. Die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH bezieht über die drei Einspeisepunkte Übergabestation Lerchenfeld an der Kreisstraße FS 44, Gasdruckregel- und Messanlage an der Wippenhauser Straße sowie über die östlich von Freising gelegene Station Schmidhausen Erdgas.

Erdgas kommt aus der Natur. Mit einem Anteil bis zu 99 % ist Methan (CH4) der Hauptbestandteil von Erdgas. Methan ist ein Kohlenwasserstoff und besteht aus einem Kohlenstoffatom (C) und vier Wasserstoffatomen (H). Je mehr Methan in Erdgas enthalten ist, um so höher ist die Qualität und damit auch der Brennwert. Neben Methan sind im Erdgas noch andere energiereiche Gase wie Ethan, Propan und Butan vorhanden. Mittlerweile gibt es auch Verfahren, energiereiches Gas aus biochemischen Prozessen herzustellen. Meist wird dieses Biogas in unmittelbar in der Nähe stehenden Blockheizkraftwerken verwertet.

Bei jeder Verbrennung ist Sauerstoff erforderlich. In unserer Atmosphäre ist Sauerstoff enthalten. Deshalb muss bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie unserem Naturgas ausreichend Luft zugeführt werden. Allerdings brauchen verschiedene Brennstoffe zur vollständigen Verbrennung unterschiedliche Luftmengen. In der Praxis werden bei der Verbrennung von einem Kubikmeter (m³) Erdgas rund 11 m³ Luft benötigt.

Gasrohrverlegung