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Stadtwerke Freising legen Zahlen vor

(vom 28.09.2017)

Halbjahresbericht der Stadtwerke im Werkausschuss

In der Sitzung am 27. September 2017 wurde dem Werkausschuss der Halbjahresbericht der Stadtwerke Freising vorgestellt. Dabei stellte die Werkleitung unter anderem die aktuellen Planzahlen für das laufende Geschäftsjahr vor.

Der Trinkwasserverbrauch wird gemäß Hochrechnung auf gut 3,08 Millionen Kubikmeter und damit auf dem Niveau von 2016 bleiben. Die geplanten Investitionen liegen beim Wassernetz bei 1,835 Millionen Euro, davon sind zum Halbjahr 348.000 Euro abgerufen. Ein Großteil der Baumaßnahmen wird noch in der zweiten Jahreshälfte erfolgen und abgerechnet.

Im Hallenbad bleibt die Besucherzahl mit rund 50.000 Besuchern aller Voraussicht nach relativ konstant. Die Besucherzahl im Freibad liegt 2017 mit 66.400 Besuchern nochmals unter den Werten des Vorjahres (81.495 Besucher). Verantwortlich dafür war vor allem die um drei Wochen verkürzte Freibadsaison.

Die geplanten Investitionen liegen bei den Bädern bei 21,01 Millionen Euro. Diese sind für den Neubau des Hallen- und Freibades eingeplant. Im Frühjahr konnte pünktlich Richtfest gefeiert werden und bisher liegen alle Maßnahmen im Zeitplan.

Laut dem vorliegenden Halbjahresbericht wird mit einer Gewinnabführung der Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH in Höhe von 4,055 Millionen Euro und einer Übernahme der Verluste der Freisinger Parkhaus und Verkehrs-GmbH in Höhe von 881.000 Euro gerechnet.  Das Gesamtergebnis der Stadtwerke Freising für das Geschäftsjahr 2017 wird entsprechend dem Halbjahresbericht mit rund 1,629 Millionen Euro geringfügig unter dem Planansatz in Höhe von 1,793 Millionen Euro liegen.

Zudem wurde in der Sitzung die Erschließung eines weiteren Gebiets zur Wassergewinnung behandelt. Die Stadt Freising wird derzeit durch drei Flachbrunnen und vier Tiefbrunnen aus dem Wassergewinnungsgebiet in Vötting versorgt. Um die Wasserversorgung und die Versorgungssicherheit weiter zu garantieren, erfolgten bereits in den vergangenen Jahren Voruntersuchungen und Planungen für zusätzliche Wassergewinnungsgebiete. Im Ergebnis wurden Gebiete im Wippenhauser- und Kranzberger Forst für eine mögliche Wassergewinnung ermittelt. Das Wasser ist von einer sehr guten Qualität und grundsätzlich auch mit den Wasservorkommen aus Vötting mischbar. Die drei geplanten Brunnen würden zudem zu einer Entlastung der Tiefbrunnen beitragen, die Wasser aus dem unteren Tertiär fördern und damit diese Ressourcen für zukünftige Generationen schonen. 

 

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